. . . .

. . arbeitsagenten.de

 


 

Aktuelles

Profil

Projekte

 

 

 


New Work


Die Arbeit liegt auf der Strasse!

 


120 neue Arbeitsbegriffe in Klarsicht(!)hüllen

Eine Veranstaltung der arbeitsagenten für die bunte Agentur für Arbeit zum 01. Mai 2004

Die Arbeit liegt auf der Straße
Wer Arbeit sucht findet auch welche
Der Arbeitsgesellschaft geht die Arbeit aus
Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet
Arbeit muss sich wieder lohnen
Arbeit ist das halbe Leben
Hauptsache Arbeit

Sätze die in ihrer Absurdität den Reformen und Diskussionen in unserer Gesellschaft über das Thema Arbeit entsprechen. Der Versuch mit Methoden von Vorgestern, Problem seit Gestern für Morgen zu lösen.

Wir möchten nicht in die gegenseitigen Schuldzuweisungen einstimmen, sondern durch die überspitzte Darstellung der teilweise recht absurden Handlungsmuster dazu anregen in einer frischen, unverkrampften Weise dieses Thema zu betrachten. Sollte daraus eine konstruktive Haltung zur Lösung gesellschaftlicher Dauerprobleme entstehen, so wäre dies nicht nur zufällig, sondern durchaus beabsichtigt.

arbeitsagenten.de
Ein Service der bunten Agentur für Arbeit

Details

Fleissige Lieschen

KonjunkturLeuchten

Warten . . .

Beratungsdesk


Entwurfsskizzen

Fragebogen

LaufZettel

 

C& N illig, 04/2004


hier noch Ausschnitte aus der Presse:

Yasmin Hameed, in: Wormser Zeitung vom 03.05.2004

Arbeit liegt auf der Straße

Oder neue Ideen und Vorschläge von der "New Work Agentur"

 

Die Arbeit liegt auf der Straße": Norbert und Constanze Illig nahmen dies wörtlich und inszenierten zum Tag der Arbeit Arbeitsmodelle der Zukunft. In ihren Räumen in der Friedrich-Ebert-Straße präsentierten sie ihre Ideen. Die Spielregeln waren einfach, man musste nur einen der Berufsvorschläge aufheben, bei der Arbeitsagentur anklopfen und die folgende Beratung abwarten: In der Rolle der New Work-Arbeitsagenten boten sie ihren Besuchern eine eindrucksvolle "Simulation der Unwirklichkeit", die auch den letzten Pessimisten davon überzeugte, dass es zuhauf Marktlücken gibt, die nur darauf warten erschlossen zu werden. Auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten ist man mit den von Norbert und Constanze Illig vorgeschlagenen Berufen auf der sicheren Seite: Reibacher, die aus einem Milliardenvermögen im Handumdrehen Peanuts machen, oder Konjunkturdrosseln haben nach einem Eignungstest eine rosige Zukunft vor sich. Aber auch der Phlegmat, der sich als Arbeitnehmer für seine Faulheit bezahlen lässt, blieb in den bisherigen Berufsführern unerwähnt. Was den Bewerber bei der "Agentur New Work" erwartet, bleibt bis zum Beratungsgespräch offen. Doch auch wenn die Berufsbezeichnungen zum Lachen bringen, regen sie auch zum Nachdenken an, denn macht es wirklich einen Unterschied, ob man sich als Zeitnager oder "junior control manager" bewirbt?Dass die Inszenierung mehr als ein originelles Rollenspiel darstellt, ist dem Berufsführer zu den Berufen der Zukunft zu entnehmen: "Die Ähnlichkeit mit bestehenden Reformen, die angeblich den Arbeitsmarkt betreffen, ist nicht zufällig, sondern von uns vorsätzlich herbeigeführt, um die absurde Art und Weise, in der in diesem Land über Arbeit diskutiert wird, in ihrer Surrealität zu zeigen." . . .

 

Ulrike Schäfer, in: Wormser Wochenblatt vom 05.05.2004

Während die Gewerkschafter am Tag der Arbeit auf dem Ludwigsplatz Reden hielten, machten Konstanze und Norbert Illig Nägel mit Köpfen. Sie richteten in ihrem Studio in der Friedrich-Ebert-Straße eine Agentur für Arbeit mit dem vielversprechenden Titel New Work ein, und alle Arbeitssuchenden, die sich beraten ließen, kamen auf ihre Kosten. Denn die Arbeit lag im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße, sorgfältig eingetütet in Plastikfolie. Ein ganzes Bündel vielversprechender Berufe hatte das ideenreiche Ehepaar zusammengestellt und mindestens so hieroglyphengleich zu Papier gebracht wie der aktuelle Führer des Arbeitsamtes, dabei wurde jedes Talent berücksichtigt, ganz gleich, wie groß der Kopfumfang der/s Arbeitssuchenden war, oder welche Brötchenhälfte er/sie bevorzugte. . . . Wer die guten Tipps nicht befolgen wollte, konnte natürlich auch stempeln gehen – verschiedene Farben standen zur Wahl – und alle die hofften, einen Arbeitsplatz zu finden, konnten immerhin Kerzen am Arbeitsaltar anzünden. Direkt über den Fleißigen Lieschen.“

 

     

© 12/2008 constanze illig & norbert illig | impressum