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Kapital und Werte

 

Kunstaktion im Blochzentrum zum Abschluss der Ausstellung
Kapital und Werte - ein Dialogvortrag zu verschiedenen Begriffen im Angesicht der aktuellen wirtschafts- und kulturpolitischen Verwirrungen

 

 

 


alle Fotos: Uwe Baatsch-Glaser:baatsch-glaser@raumnachplan.de

Nichts wie Arbeit mit der Arbeit
so lautete der Titel dieser Veranstaltung

wir haben uns jede Menge Arbeit mit der Arbeit gemacht

dann kam uns allerdings ein Ereignis dazwischen,
dass zeigte:

wie man mit wenig Arbeit viel Geld macht

oder viel Geld mit wenig Arbeit kaputtmacht

oder wie man mit Scheinwerten reale Werte zerstört

oder wie man es vermag ohne Werte Vermögenswerte zu entwerten

oder wie aus der anonymen Hand des Marktes,
die geballte Faust der Verachtung wird,

oder wie wirken auf Sie die Nachrichten aus den internationalen Spielbanken?

Wir haben uns bei diesen ganzen Verwirrungen mit verschiedenen Begriffen von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft beschäftigt.

A wie ARBEIT

Arbeit

ist in der Physik

Kraft mal Weg

oder Arbeit
ist die Energie die notwendig ist um etwas zu bewegen

und Arbeit
ist unabhängig von der Richtung des Weges

das heisst:
es kann nach vorne nach hinten nach oben oder nach unten gehen

immer ist es Arbeit

Arbeit

Arbeit für alle.

Arbeit macht frei!

Hauptsache Arbeit!

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Wer Arbeit sucht, findet auch welche.

Arbeit muss sich wieder lohnen!

Arbeit ist zu teuer.

Arbeit ist knapp.

Durch Steuersenkungen entsteht Arbeitt.

Durch Kürzung des Arbeitslosengeldes entsteht Arbeit.

Durch maßvolle Lohnabschlüsse entsteht Arbeit.

Durch Reform der Bundesanstalt für Arbeit entsteht Arbeit.

Durch Wirtschaftswachstum entsteht Arbeit.

Durch die Globalisierung entsteht Arbeit.

Durch den freien Markt entsteht Arbeit.

Kapital schafft Arbeit.

Arbeit schafft Kapital

Kapital schafft Macht

Arbeit schafft Macht?

Macht schafft Kapital?

Kapital schafft Arbeit?

Macht schafft ?

Kapital schafft?

Arbeit schafft !

B wie Banken

Banken

Schulbank, Werkbank, Austernbank,

Spielbank, Privatbank, Freibank,

Regierungsbank, Kirchenbank, Ideenbank,
lange Bank, Strafbank, Streckbank,

Banken

Eine Bank (ein Kreditinstitut ) ist ein Unternehmen , das monetäre Problemlösungen für den Zahlungs - und Kredit - und Kapitalverkehr anbietet. Die Gesamtheit aller Banken sowie die gesetzlichen Regelungen dazu bezeichnet man als Bankwesen .

Bankenwesen
Wesen

Wesen gewesen
gewesen

verwesen

Bankenwesen

C wie Casino,

Casino, Chaos, Commerz, Crash

ein anderes Wort für Casino ist auch Spielbank

Eine Spielbank (auch Spielkasino ) ist eine öffentlich zugängliche Einrichtung, in der staatlich konzessioniertes Glücksspiel betrieben wird.

D wie Derivate
Derivate:
derrangiert, dabbisch, doof, dumm, Depression

Das Derivat ( lateinisch von "derivare", "ableiten", „ Abkömmling “)
Derivat (Chemie) , ein abgeleiteter Stoff ähnlicher Struktur
Derivat (Wirtschaft) , ein Produkt, dessen Preis vom Preis anderer Produkte abhängt oder davon abgeleitet wird
Derivat (Software) , eine getrennte Weiterentwicklung von existierender Software Derivat , Konsumgüterindustrie: abgeleitete Produkte eines Originals in anderen Produktbereichen, z. B. Micky-Maus-Bettwäsche, Micky-Maus-Tasse, Micky-Maus-Uhr, siehe Merchandising

E wie Effizienz,

Erwartung, Erfolg, Ergebnis, Elend,

Effizienz (v. lat. : efficere „zustande bringen“) ist das Verhältnis vom Nutzen zu dem Aufwand mit dem der Nutzen erzielt wird. Stellt man Nutzen und Aufwand jeweils als Zahlenwert dar, gilt im Allgemeinen: Effizienz gleich Nutzen geteilt durch Aufwand. Ein effizientes Verhalten führt wie auch ein effektives Verhalten zur Erzielung einer Wirkung, hält aber darüber hinaus den dafür notwendigen Aufwand möglichst gering (vergl. Ökonomisches Prinzip ).

Ökonomisches Prinzip

In der Volkswirtschaftslehre bezeichnet das Ökonomische Prinzip (auch Wirtschaftlichkeitsprinzip, Rationalprinzip oder Input-Output -Relation) die fundamentale Annahme , dass Wirtschaftssubjekte aufgrund der Knappheit der Güter eingesetzte Mittel und Ergebnis ins Verhältnis setzen und entsprechend ihren persönlichen Präferenzen ( Nutzenmaximierung bei Haushalten und Konsumenten; Gewinnmaximierung , Umsatzsteigerung oder Vergrößerung der Marktanteile bei Unternehmen) vernünftig handeln. Ein solcher Akteur wird auch als Homo oeconomicus bezeichnet.

F wie Fehler

fehlen

Fehlentscheidung

Fehlentwicklung

Fehlinvestition

Finanzen

Finanzierung, Finte, Fiktion, Futsch,

Die Finanzierung ist einer der drei Teilbereiche der Finanzwirtschaft und umfasst alle betrieblichen Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel, die für Investitionen benötigt werden. Darunter fallen alle Maßnahmen von der Beschaffung bis zur Rückzahlung finanzieller Mittel sowie die damit verbundene Gestaltung der Zahlungs-, Informations-, Mitbestimmungs-, Kontroll- und Sicherungsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern .

man unterscheidet:
2.1 Innenfinanzierung ,
2.1.1 Selbstfinanzierung
Umfinanzierung
2.2 Außenfinanzierung
2.2.1 Eigenfinanzierung
2.2.2 Fremdfinanzierung

G wie Geschäft

Geschäft – Geschäftsverbindung

Geschäftsfreunde – Geschäftsessen

Geschäft haben - Geschäft machen

kleines Geschäft machen - großes Geschäft machen

geschafft haben - beschissen sein ?

G wie Gemein

Gemeinschaft,

Gemeinwohl,

Gemeinheit,

Gemein

Umgangssprachlich bezeichnete gemein ursprünglich eine Eigenschaft, die mehrere Menschen gemeinsam besaßen Was der Allgemeinheit gehört, gehört allen zusammen, niemandem allein, ist aber oft von jedem einzelnen nutzbar (siehe Allmende ).


H wie Hoffnungslosigkeit

Hoffnung auf fallende Kurse

Hoffnung auf steigende Kurse

Hoffnung auf fallende Zinsen

Hoffnung auf steigende Zinsen

Hoffnung auf Verschuldung

Hoffnung auf Entschuldung

hoffnungslose Hoffnung

Ihh wie Investment

Invest
Invers

invasion

Inversion

investition

investigation

investment

Investmentbank

Investmentbanker

Investmentbankert

Jott wie Joch

Jamern, Jaulen, Jauche

Jahresabschluss, Jahresboni,
Junktim,

Jux und Dollerei

Ka wie Kapital

Kapital

capo

capuze

kaputt

Kapital

kapitaler Hirsch

kapitaler Irrtum

kapitaler Fehler

Kapital

Kapitalmarkt
kapitaler Kapitalmarkt

kapitaler Kapitalmarkthirsch

kapitaler Kapitalmarkthirschirrtum

kapitaler Kapitalmarkthirschirrtumfehler

Kapitalfehler

KRISE

RiesenKrise

Krisenriese

Riesenkrake

KrisenKrake

weisse Kragen

Kopf und Kragen

KRAAAKEN !!!

eL wie Last

Las ter

Lastschrift

Lastschriftverfahren

verfahrene Lastschriften

Last but least

Last supper

last order

mmh wie Markt

Markt

Marktkräfte

Marktmacht

Marktschreier

Markt

freier Markt

freie Markt macht

Markt

freies Spiel des Marktes

ordnende Hand des Marktes

Selbstheilungskräfte des Marktes

Markt

Markt macht

Markt macht frei . . .


Markt
Marktsättigung

Marktbereinigung

Markt macht

Not

Notopfer

Notgroschen

Notmassnahme

Notstand

Notstandsgesetz

Not

ohne Lohn und Brot

Notopfer

Notlage

Not

Not

NOT

NOT ME

NOT ME BUT . . .

OPFER

Opferstock

Opferlamm

Opferverhalten

opfern

aufopfern

PARASITEN

Para

Paranormal

Paranüsse

Paranoia

Para

Parapsychologie

Paraökonomie

Para de banker

Qual

Qualitäten

Qualifizierte Qualitäten

Qualifizierte Qualifizierungsqualitäten

Qualitäten
Qualitäter
Quäler

Qual

R wie Risiko

Risikogewinn - Gewinnrisiko

Risikofinanzierung - Finanzierungsrisiko

no risk no fun

R wie ROI

Roi
Return on Invest

Roi
Siegfried und Roi

Siegfried und der verlorene Schatz

Roi

le roi c´ est moi

alles moi –

alles gehööört mir
le reu se meu

der reu gehört meu

allmoi sozusagen

also :

Wem gehört der Schatz vom Siegfried?

dem ROI,

da liegt er ja auch!

- genauso gut wie bei jeder Bank

SCHULD

Schuld - Unschuld

Mitschuld - Gesamtschuld

Bringschuld – Holschuld

Verschuldung – Entschuldung

Beschuldigung - Entschuldigung

Schuldlos

t (stimmlos) wie Toll

Toll

Toller
Toller banker

Toll

Tollpatsch

toller Topbanker

Toll
toller

total tolles Tollhaus

toll

toller

tollwut?

uH wie Unterhalt

Unterhalt
Unterhaltung

Unterordnung

Unternehmung

Unterstellung:

Unter aller Sau


Volk

Volkswagen

Volksvermögen

Volkswirtschaft

Volksgemeinschaft

Also:

Volk wagt Vermögen für die Wirtschaftsgemeinschaft

gemeine Wirtschaft wagt Volksvermögen

oder jetzt mal ohne Volk:

Vermögen wagen schafft Wirtschaftsgemeinschaft ?

Werte

Wert

Wertbildung

Wertberichtigung

Wert

Wertschöpfung

Werterschöpfung

werte Zuhörer und zukünftige Zins und Zinses Zins Zahler:

was ist x mal y mal z ?

das ist die Zukunft unseres Landes

1000 mal 1000 ist eine Million
mal 1000

ist eine Milliarde

hier haben wir TAUSEND Papiere
Nehmen wir jedes Papier nicht als leeres Papier,
sondern als Wertzeichen für eine Million
(die ist ja noch vorstellbar, beim Lotto geht es ja um solche Kleinbeträge)
dann liegt hier eine Milliarde

eine Milliarde von 5, 50 oder 500 Milliarden . . .

Während des Arbeitsessens beschäftigen wir uns dann mit der Zukunft dieser Milliarden

vielen Dank
vielen Dank

Zum Arbeitsessen:

reichen wir nicht nur Wasser und Brot

wir suchen auch Ideen für die Verwendung von Milliarden,
welche die Deutsche Bank ja nicht haben will

Was möchten Sie mit den Milliarden tun

1 Milliarde sind 1000 mal Million Euro

das heisst Sie könnten mit 1 Mrd. 1000 Millionäre machen

mit 500 Milliarden könnte sie 500 Tausend Millionäre machen

mit 8 Milliarden wären Sie etwa so reich wie Frau Klatten oder Herr Piech

oder sie könnten 1 Jahr lang alle Kulturausgaben
des Bundes und der Länder bezahlen

mit 80 Milliarden könnte man demnach 10 Jahre lang die Kulturausgaben verdoppeln!

mit 480 Mrd. kann man demzufolge 60 Jahre lang alle Kulturausgaben verdoppeln. . .

man kann dafür natürlich auch Autos oder Kühlschränke kaufen

aber überlegen Sie die Ergebnisse, was machen Sie mit einem 2. Kühlschrank?

Stellen sie den ihren Zweitwagen in der Zweitgarage, weil man bei dem vielen Verkehr nun doch nicht mehr auf der Straße fahren kann?

oder wie wäre es, wenn das Volk der Dichter und Denker sein Vermögen mal wieder zum Dichten und Denken verwenden würde und es nicht undichten Bänkern überlässt

ein Märchen aus einer Milliarden nacht?

1000 mal 1000 mal 1000 macht

1 Milliarde

macht eine Milliarde was?

was macht eine Milliarde?

was machen Sie mit 1 Milliarde oder 2, 3, 5, 17

so genau kommt es ja zur Zeit nicht drauf an?

Wir haben hier auch schon passende Anträge vorbreitet

FinazRettungsAktionTeilZahlungs-Eilantrag
abgekürzt FRATZ-E

Eine poetische Assemblage prinzipieller Hoffnung:

Wir fangen leer an

Vieles schmeckt nach mehr

Nacktes Streben und Wünschen,

nicht gesättigt

wechselnde Leidenschaft

Weltverbesserung

Fahrt ans Ende

Nicht-Genügen

militanter Optimismus

gelebtes Dunkel

Stark im Ducken

Die krummen Wege

Erfolg durch Schrecken

Tolles Wetter

Neuer Tanz

staatsbürgerliche Drosselung

Gefesselter Riese

der Fundus der Erde,

mit Arbeit vermittelt

Die Peitsche des Hungers

aus den Kasematten der Bourgeoisie

Täuschungen der Freizeit

Kein nasses Stroh

Die Laute schlagen

und die Gläser leeren

der Hohlraum

Stärke des Fleischs

Färben des Nichts

Sänger des rauschhaften Heils

unaufgeblühter Glaube

Straße des unvorhandenen Wozu

Traum nach Vorwärts

Nüchternheit

Enthusiasmus

Gewissheit

unfertige Welt

Heimat.

meine Damen und Herrn,

diese poetischen Wortbilder

kommen alle aus dem Inhaltsverzeichnis von Prinzip Hoffnung

- und dieser Art Hoffnung bedarf es !

Lesen Sie Bloch !

und übersetzen Sie das Prinzip Hoffnung in Handlung . . .

Vielen Dank

und viel Erfolg dabei

Vielen Dank

und viel Erfolg dabei

 

 

     

©11/2008 c. & n. illig | impressum